EFG Glauchau und Meerane

Abhängig von der Gnade Gottes

Segen durch Krisenzeiten

Vertrauen in Krisenzeiten

Wann finden Menschen zu Gott? Meistens in den Krisenzeiten ihres Lebens. Wenn alles in in Frage gestellt wird. Bei Ostern Erleben erzählte z. B. eine Lehrerin, die selber nicht glaubt, dass sie den Kindern die Botschaft der Bibel trotzdem nahebringt, damit sie irgendwann einmal darauf zurückgreifen können. Meine Großmutter sagte immer: „Ihr wisst gar nicht mehr, was glauben und vertrauen heißt, euch geht es heutzutage viel zu gut“.

Gott ist die Quelle alles Guten

Gott hat sich selbst nicht unbezeugt gelassen, hat viel Gutes getan und euch vom Himmel Regen und fruchtbare Zeiten gegeben, hat euch ernährt und eure Herzen mit Freude erfüllt.

(Apostelgeschichte 14,17 – die Bibel nach der Lutherübersetzung)

Der Bibelvers macht deutlich: Dass es uns gut geht, ist ein Zeichen für die Gegenwart Gottes. Darin offenbart sich Gott mit dem Ziel, dass Gläubige und Ungläubige erkennen, dass Gott der Geber alles Guten ist. Er möchte, dass sie sich zu ihm hinwenden.

Als die Apostel Barnabas und Paulus nach Lystra (Kleinasien) kamen, da wiesen sie die Menschen nicht nur auf Jesus hin, sondern auch darauf, dass Gott ihnen schon bisher viel Gutes getan hat. Gott hat das Leben, die nötigen Lebensmittel und wunderbare Lebensfreude geschenkt.

Das alles kann ein sich Mensch weder selbst noch anderen geben. Das können wir nur von jener Macht empfangen, die viele Menschen die Natur nennen, die Juden und Christen aber als den Schöpfer des Himmels und der Erden bekennen.

Ohne Gott geht es nicht

In der DDR wurde einst die Propaganda-Losung ausgegeben: „Ohne Gott und Sonnenschein bringen wir die Ernte ein.“ Dies ist gründlich misslungen. Recht hatte dagegen der Zeitzer Pfarrer Oskar Brüsewitz. Er veröffentlichte auf einem Plakat: „Ohne Regen, ohne Gott geht die ganze Welt bankrott.“

Dankbar für Gottes Gnade

Die Natur verweist uns auf Gott den Schöpfer. Die Menschen wissen oder ahnen häufig in ihrem Innersten, dass es einen Schöpfergott gibt. Dennoch danken sie ihm nicht und fragen auch nicht nach seinem Anspruch auf sie. Stattdessen verehren geschaffene Wesen als Götter oder betrachten sich selber als Herrn des Lebens. Die Güte des Schöpfers will uns darum „zur Buße leiten“.

Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmut? Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

(Römer 2,4 – die Bibel nach der Lutherübersetzung)

Wir Menschen sind von den Wohltaten Wohltaten Gottes abhängig. Wir können diese nicht selber schaffen. Wer dies versteht, erkennt auch, dass eine Umkehr zu Gott und ein Bekenntnis unserer Schuld nötig sind. So ist gerade die Freude am Leben ein starkes Motiv, sich dem Evangelium dankbar zu öffnen und an dem guten Gott dranzubleiben.

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